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Anliegen und Geschichte des Kunstfestes

Grundgedanke des Festes

Fotos vom Kunstfest

Im Mittelpunkt dieses fröhlichen Festes stehen Menschen und Kunst. Unser Ziel ist es die Bekanntheit der vielen regionalen Künstler in der Umgebung zu fördern und Freude an künstlerischem Schaffen zu wecken. Durch ein sehr abwechslungsreiches Programm wollen wir Menschen jeglichen Alters ansprechen und für Kultur begeistern. Durch die Verbindung von professionellen Künstlern und allen, die es werden wollen, ist das dargebotene Spektrum weit gefächert. So ist es uns möglich, die vielen verschieden Seiten von Kunst zu zeigen. Es ist garantiert immer was für jeden Geschmack dabei.

Veranstalter

Kulturprojekte-Kunstgriff e.V., Helmut Besser, Förderverein Tiefthal e.V.

Künstlerische Leitung

Helmut Besser

Organisationsteam 2017

Ingrid und Ulf Annel, Dr. Monika und Helmut Besser, Monika Bohne, Julia Patze, Dr. Eckhardt Schön und Dr. Hartmut Wilke

Regie

Reiner Zufall

Programmänderungen garantiert!


Kleine Geschichte des Kunstfestes

Kein Märchen, alles wahr

Clown HelmiAm Anfang war ein Clown. Der nannte sich Helmi und war aus der Himmelsrichtung der untergehenden Sonne kommend und der Liebe folgend in Tiefthal gelandet. Und weil Tiefthal so schön war (und ist) und wunderalte Häuser hat, in denen man auch beköstigt wird, wenn man dies möchte, verfiel der Clown auf eine Idee. Man könne doch, verposematuckelte er im Jahre 2002 – eine schöne Zahl, vorwärts und sträwkcür zu lesen - dem Wirt des „Weißbach-Cafés“, ein Wochenende in der wärmeren Jahreszeit nutzen, um im Hof des Cafés die ortsansässigen Künstler ein bisschen Kunst machen zu lassen, und der Wirt könne ja auch zwei, drei Bier mehr loswerden.

Im Weißbach-Café war da auch noch die Wirtsfrau, die geradezu kunstvollen Kuchen buk.

Die Frau des Clowns nähte wunderschöne Bilder und wollte Ausstellungen machen. Ein satirischer Witzemacher bot an, satirische Witze zu machen. Und die Frau des Witzemachers wollte selbst erdachte märchenhafte Geschichten lesen. Ein Bildhauer stellte das Aufstellen von Skulpturen in Aussicht und fing schon mal vor der eigenen Tür mit dem Stellen an. Und da nun alles für kulturvolle Unterhaltung und kulinarisches Magenfüllen geplant war, startete man im Folgejahr das Tiefthaler Kunstfest „Kunst & Kneipe“.

Der Zustrom der Gäste war bald so gewaltig, dass Clown und Wirt und Fest an ihre Kapazitätsgrenzen stießen.

Aber weil im Ort viele Künstler wohnten und derweil auch noch welche hinzugezogen waren, zog man diese hinzu und auch die ortsansässigen Vereine und die Chöre und die Freiwilligen Feuerwehrler, und das Fest wuchs, wurde schöner und qualitätsvoller und bunter.

Bald hieß es nicht nur Kunstfest, sondern bekam jedes Jahr ein schönes Motto:
Auf Des Kaisers neue Kleider (2004) und Schillerndes Tiefthal (2005) folgten Vive le Tiefthal (2006), Extrawurscht (2007), Zeitfenster (2008), Die glorreiche Sieben (2009), Ja, wir können! (2010), Alle Neune - Mit Kind und Kegel zum Kunstfest nach Tiefthal (2011), das zehntägige Jubiläumskunstfest (2012), Am Brunnen vor dem Tore ... (2013) Künstler vor Ort - Im Künstlervorort (2014), Wir feiern!(2015) und heiter weiter (2016).

Der Clown bekam für die viele ehrenamtliche Arbeit sogar einmal einen Ehrenamtspreis. Von dem damit verbundenen Geld konnte er sich zwei Winterreifen kaufen. Und weil der Clown und seine Tiefthaler Künstler viele Klinken putzten und eine Tombola veranstalteten, kam etwas Geld in den Kunstfestsilberundgoldtopf, aus dem dann die GEMA und die Künstlersozialkasse und die Werbung bezahlt werden konnte. Und wenn noch etwas übrig blieb, bekamen auch die Künstler etwas ab. So geht das…

Und da es nicht gestorben ist, das Fest, so wird es jedes Jahr aufs Neue gefeiert.

Informationen zu vergangenen Kunstfesten finden Sie im Archiv.

 

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